Für die Schonung wertvoller Ressourcen und den Schutz des globalen Klimas ist der Wandel in der Energiegewinnung unabdingbar. Erneuerbare Energien sind in Deutschland in den letzten Jahren gewachsen und werden von der Bundesregierung gefördert.
Solarenergie
Die Sonneneinstrahlung ist lebenswichtig für Mensch und Pflanzen - und kann für die Energiegewinnung genutzt werden. Auch wenn Deutschland nicht zu den klassischen „Sonnenscheinländern” gehört, kann durch Sonnenkollektoren ausreichend Wärme gewonnen werden, um z. B. Wasser des täglichen Bedarfs zu erwärmen.
Windenergie
Besonders der Anteil der Windenergie hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Deutschland liegt bei der Windkraftnutzung weltweit an der Spitze. 2004 wurden in Deutschland etwa 16 % des Stroms aus etwa 17.000 Windrädern gewonnen. Potenziale liegen in diesem Bereich v. a. auf hoher See.
Biomasse
Holz, Gülle und Bioabfälle können durch energetische Nutzung für die Wärme und Stromversorgung in Deutschland verwendet werden. Die verstärkte Nutzung von
Biomasse - ob fest, flüssig oder gasförmig - sorgt für eine nachhaltige Entlastung unserer Umwelt. Viele Verfahren können heute schon im größeren Maßstab eingesetzt werden. Die Energiegewinnung aus Biomasse ist weitgehend klimaneutral: Es entsteht jedes Mal nur
so viel
Kohlendioxid, wie die Pflanzen bei ihrem Wachstum in sich aufgenommen haben.
Wasserkraft
Die Wasserkraftnutzung ist eine sehr alte Technik, Wasserkraftwerke gibt es bereits seit etwa einem Jahrhundert. Durch Wasserkraft kann kinetische und potenzielle Energie von Wasser in elektrische Energie umgewandelt werden. Über ein Turbinenrad wird die Energie in mechanische Rotationsenergie umgewandelt, die zum Antrieb von Maschinen oder Generatoren genutzt werden kann. Der dabei erreichte elektrische Wirkungsgrad ist mit über 90 % sehr hoch. Das Potenzial in Deutschland ist begrenzt, mehr als drei Viertel werden bereits genutzt.