Am Klimaschutz müssen sich alle beteiligen, um sicher zu stellen, dass die globale Erwärmung gebremst wird und weitere
nagative
Veränderungen verhindert werden. Klimaschutz ist eine internationale Herausforderung, der sich die Bevölkerung neben den Ländern, Kommunen und Unternehmen verantwortungsbewusst stellen muss.
Das Problem der Treibhausgase und damit des Klimaschutzes soll im Rahmen des Kyoto-Protokolls, das im Februar 2005 in Kraft getreten ist, global geregelt werden.
Das Kyoto-Protokoll sieht vor, dass Minderungsmaßnahmen mit Hilfe flexibler Instrumente,
z . B . dem Emissionshandelsrecht, erbracht werden können. Die Unterzeichner des Kyoto-Protokolls verpflichten sich, in den Jahren 2008 bis 2012 ihren Kohlendioxid-Ausstoß auf ein Niveau zu reduzieren, das 5,2
%
unter dem Niveau von 1990 liegt. Da die Industriestaaten im Jahr 1990 für 55
%
des weltweiten Kohlendioxid-Ausstoßes verantwortlich waren, mussten ebenso viele Länder dem Protokoll zustimmen, bis wiederum eine Quote von 55
%
erreicht wurde.
Seit Jahren weigern sich die USA und Australien, das Abkommen zu unterzeichnen. Die
55-%-Klausel
wurde erst im November 2004 mit der Zustimmung Russlands erreicht.