Einerseits hat sich der Spessart in den vergangenen Jahren zu einem Geheimtipp für Naturschützer entwickelt: An seinen Waldbächen lebt wieder der Biber, die Wildkatze hat sich angesiedelt, die Höhlen der zahlreichen alten Spessart-Bäume sind Refugien für Fledermäuse, Eulen und Wildtauben. Auf der anderen Seite gibt es auch im Spessart Wirtschaftlichkeitsüberlegungen, die zu einer Entscheidung für einen naturfernen Waldbau führen können und einen großen Besucherdruck.
Die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON) engagiert sich seit Jahren für den Erhalt seltener Lebensgemeinschaften im Spessart, der Waldbestände und für bedrohte Baumbewohner. DANKE und Deutsche Umwelthilfe werden dabei mithelfen.